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Kunstradfahren

Kunstradfahren ist ein Hallenradsport, der sehr viel mit Ästhetik zu tun hat.

Er ist mit Kunstturnen oder Eiskunstlauf vergleichbar, erfordert viel Gefühl, eine perfekte Koordination des ganzen Körpers und einen sehr guten Gleichgewichtssinn.

Beim Kunstradfahren werden verschiedene Halteübungen, Gleichgewichtsübungen, sowie Übungen für Kraft und Sprünge ausgeführt.

Kunstradfahren ist ein nicht sehr bekannter Hallenradsport und wird meistens in Sporthallen auf einem speziellen Kunstrad, auch "Saalmaschine" genannt, ausgeübt.

Es gibt beim Kunstradfahren verschiedene Disziplinen:

  • Einer Kunstrad
  • Zweier Kunstrad
  • Vierer Kunstrad
  • Sechser Kunstrad
  • Vierer Einradfahren
  • Sechser Einradfahren

Einer- und Zweier-Kunstradfahren ist eine Leistungssportart. Das Kunstradfahren stellt hier vor allem hohe Anforderungen an die technische und koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten des Sportlers.

Im Vierer- und Sechser-Kunstradfahren sind hingegen (ähnlich wie beim Synchronschwimmen) weniger die

körperlichen Voraussetzungen bedingt, vielmehr jedoch präzise Perfektion, Synchronität und Teamgeist und ebenfalls schnellreaktives Handeln.

Das günstigste Einstiegsalter für das Kunstradfahren liegt etwa bei fünf bis sieben Jahren, also sobald das Radfahren beherrscht wird. Zwischen sechs und zwölf Jahren steht das Grundlagentraining im Mittelpunkt der Ausbildung.

Zwischen 13 und 16 Jahren erfolgt das Aufbautraining mit den Schwerpunkten, Verbesserung der speziellen Koordination, der speziellen Beweglichkeit, Intensivierung des Techniktrainings, allgemeines und spezielles Kraftraining.

Zwischen dem 15. und 16. Lebensjahr beginnt das Leistungstraining, Schwerpunkte sind hierbei komplexes Techniktraining, gezieltes Kraft- und Ausdauertraining sowie mentales Training, Intensivierung des Trainings und Erhöhung der Wettkampfhäufigkeit.